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Partner-Presseinformation: Rund drei Viertel der Bevölkerung wollen mehr Tempo bei der Digitalisierung

01. Juni 2026
  • Gleichzeitig sorgt sich fast die Hälfte, nicht mithalten zu können 
  • Vor allem Ältere und Frauen haben Sorge, digital abgehängt zu werden
  • Digitaltag am 26. Juni bietet zahlreiche Aktionen zu Digitalkompetenzen

Bei der Arbeit, auf dem Amt, im Alltag – den meisten Menschen in Deutschland geht die Digitalisierung zu langsam. Insgesamt knapp drei Viertel (73 Prozent) wünschen sich mehr Tempo: 46 Prozent sagen, die Digitalisierung gehe ihnen viel zu langsam, 27 Prozent eher zu langsam. Vor zwei Jahren sagten erst 59 Prozent es gehe ihnen viel oder eher zu langsam. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Anlass der Veröffentlichung ist der bundesweite Digitaltag am 26. Juni 2026. „Die Menschen in Deutschland werden allmählich ungeduldig, was die Digitalisierung angeht“, kommentiert Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst die Umfrageergebnisse. „Für die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft sollte das Ermutigung und Auftrag sein, die digitale Transformation beherzter anzugehen und dabei alle Menschen mitzunehmen.“ Nur noch 13 Prozent der Deutschen empfinden das Tempo der Digitalisierung als eher zu schnell oder viel zu schnell (2024: 22 Prozent). Jede und jeder Zehnte (10 Prozent) hält das aktuelle Tempo hingegen für genau richtig, nach 16 Prozent im Jahr 2024.  

Dem Wunsch nach mehr Tempo steht die Herausforderung gegenüber, alle Menschen an der Digitalisierung teilhaben zu lassen: Denn gleichzeitig sorgen sich insgesamt 45 Prozent der Deutschen, der technischen Entwicklung nicht folgen zu können. „Die Menschen in Deutschland sehen die Chancen der Digitalisierung und wollen sie nutzen“, so Wintergerst. „Gute Digitalisierung nimmt alle Menschen mit. Sie muss verständlich und zugänglich sein – unabhängig von Alter, Bildung oder sozialem Status.“

Besonders verbreitet ist die Sorge, digital nicht mithalten zu können, unter Älteren. Bei den 16- bis 29-Jährigen sagen dies 35 Prozent, unter den 30- bis 49-Jährigen 36 Prozent. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 46 Prozent, bei den 65- bis 74-Jährigen 53 Prozent und bei den Über-75-Jährigen 67 Prozent. Auch zwischen Frauen und Männern zeigen sich Unterschiede: 49 Prozent der Frauen sorgen sich, der technischen Entwicklung nicht folgen zu können, bei den Männern sind es 40 Prozent.  

Hier setzt der Digitaltag an, bei dem sich Bitkom als Partner engagiert. Der bundesweite Aktionstag für digitale Teilhabe findet in diesem Jahr am 26. Juni statt und macht Digitalisierung in ganz Deutschland erlebbar – vor Ort, online und hybrid. Angeboten werden unter anderem Workshops, Beratungen, Führungen, Diskussionen und Mitmachaktionen rund um digitale Technologien, Kompetenzen und Sicherheit. Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“ – ein breites Bündnis von 27 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Alle Aktionen zum Digitaltag sind in der Aktionsübersicht und auf der interaktiven Aktionslandkarte zu finden: https://digitaltag.eu/aktionslandkarte-2026.

 

Digitales Engagement auch am bundesweiten Digitaltag sichtbar machen

Für den siebten bundesweiten Digitaltag am 26. Juni 2026 können Aktionen deutschlandweit unter www.digitaltag.eu angemeldet werden. Unter dem diesjährigen Fokusthema „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“ stehen digitale Kompetenzen, IT-Sicherheit, Datenschutz und der sichere Umgang mit digitalen Technologien im Mittelpunkt. Darüber hinaus sind Aktionen zu zahlreichen weiteren Themen möglich, etwa zu Bildung, Nachhaltigkeit, Kultur, Demokratie oder gesellschaftlichem Engagement. Die Veranstaltungen können in Präsenz, online oder hybrid im Zeitraum vom 20.–28. Juni 2026 stattfinden. Die Aktionsformate reichen von Vorträgen und Workshops über Diskussionsveranstaltungen bis hin zu Coding-Seminaren, digitalen Sprechstunden und Mitmachangeboten.

Der Digitaltag verfolgt das Ziel, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern und Digitalisierung für alle Menschen verständlich, erlebbar und zugänglich zu machen. Hinter dem Aktionstag steht die Initiative „Digital für alle“ – ein breites Bündnis von mehr als 25 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand.

Weitere Informationen zum Digitaltag sowie aktuelle Presseinformationen finden Sie unter unter digitaltag.eu/presse.
 

Partnerorganisationen der Initiative „Digital für alle“:

Logoübersicht der Partnerorganisationen der DFA

AWO Bundesverband | Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) | Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) | Bitkom | Bundeselternrat (BER) | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) | Deutscher Bibliotheksverband (dbv) | Deutscher Bundesjugendring (DBJR) | Deutscher Caritasverband | Deutscher Kulturrat | Deutscher LandFrauenverband (dlv) | Deutscher Landkreistag (DLT) | Deutscher Naturschutzring (DNR) | Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) | Deutscher Städtetag | Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) | Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV) | Deutsches Rotes Kreuz (DRK) | Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung | Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands | Hochschulrektorenkonferenz (HRK) | TÜV-Verband | Verband kommunaler Unternehmen (VKU) | Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) | Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) | Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) 

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