VR4Kids – Inklusion fördern
VR4Kids ist ein mehrfach ausgezeichnetes Inklusions- und Bildungsprojekt, das Kindern und Jugendlichen – insbesondere jenen mit Behinderung oder Benachteiligung – echte digitale Teilhabe ermöglicht. Durch immersive Virtual Reality eröffnen wir jungen Menschen Erlebnisse und Perspektiven, die ihnen im realen Leben oft verwehrt bleiben: im Krankenhaus, im Straßenverkehr, im Rettungswagen, auf dem Oktoberfest oder im Sport.
Unsere VR-Erlebnisse werden bewusst als Werkzeug der Menschlichkeit eingesetzt: Sie nehmen Ängste, schaffen Verständnis und stärken Selbstwirksamkeit. Alle Inhalte sind vollständig barrierefrei – mit Gebärdensprache, Untertiteln, unterschiedlichen Sprachen und kindgerechten Perspektiven. Viele Szenen werden von Kindern erklärt, wodurch Nähe, Vertrauen und Identifikation entstehen.
Zu den wichtigsten Modulen zählen das Klinik-Onboarding (Vorbereitung auf MRT, OP & Klinikabläufe), Verkehrssicherheit, Rettungswagen & Notfallmedizin, das VR-Oktoberfest sowie inklusive Sporterlebnisse wie Rollstuhlbasketball. Dadurch erleben Kinder komplexe Situationen sicher, emotional und ohne Risiko – und gewinnen Orientierung, Mut und Kontrolle.
VR4Kids wirkt weit über die Kinder hinaus: Eltern, Lehrkräfte, Kliniken und soziale Einrichtungen berichten von weniger Ängsten, besserem Verständnis und mehr Vertrauen in digitale Technologien. VR4Kids zeigt, wie XR verantwortungsvoll, inklusiv und gesellschaftlich wirksam eingesetzt werden kann – und macht digitale Teilhabe für alle erlebbar.
Inwiefern stärkt euer Projekt Kinder und Jugendliche und Bezugspersonen in ihrem direktem Umfeld, z. B. Eltern, Großeltern und Lehrkräfte, dabei, sich sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen?
VR4Kids stärkt Kinder und Jugendliche, indem sie digitale Technologien sicher, angstfrei und selbstbestimmt erleben. Unsere barrierefreien VR-Erlebnisse vermitteln Selbstwirksamkeit, fördern digitale Kompetenzen und bauen Ängste ab – etwa vor Verkehrssituationen, medizinischen Eingriffen oder sozialen Herausforderungen. Kinder entscheiden selbst, was sie erleben, verstehen Abläufe besser und entwickeln Vertrauen in digitale Räume. Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und Betreuungspersonen werden aktiv einbezogen: Sie nutzen VR gemeinsam, begleiten die Kinder und gewinnen selbst digitale Orientierung. So wird VR zum generationenübergreifenden Werkzeug für Sicherheit, Teilhabe und Selbstbewusstsein in der digitalen Welt.