UTOPIKUM
Das Utopikum ist ein partizipatives Forschungslabor, das Menschen dazu einlädt, Zukünfte als gemeinsames Experiment zu begreifen. Hier werden Zukünfte nicht vorhergesagt, sondern erforscht, gestaltet und miteinander verhandelt. Besucher:innen werden zu Mitforschenden, die mit Bildern, Materialien und Worten experimentieren, um Möglichkeitsräume zu öffnen und neue Perspektiven auf das Jetzt zu gewinnen. Im Zentrum steht die Erfahrung des gemeinsamen Denkens, Gestaltens und Imaginierens. Die Teilnehmenden setzen sich intuitiv mit ihren Werten, Ideen und Fragen an die Welt von morgen auseinander. Die Installation macht damit abstrakte Zukunftsdebatten greifbar und emotional erfahrbar. Die räumliche Inszenierung verbindet analoge und digitale Elemente zu einer immersiven Umgebung, die Neugier, Spiel und kritisches Denken fördert. Durch die Verbindung von Design, Kunst und Technologie entsteht ein kollektiver Prozess, in dem individuelle Sichtweisen aufeinandertreffen und sich zu einem vielfältigen Archiv möglicher Zukünfte verdichten. Das Utopikum ist zugleich Ausstellung, Labor und Erfahrungsraum. Es zeigt, dass Zukünfte keine fernen Visionen sind, sondern etwas, das im Hier und Jetzt entsteht – durch Austausch, Empathie und gemeinsame Gestaltung. Ein Ort, an dem Forschung, Fantasie und gesellschaftliche Verantwortung zusammenwirken, um neue Zukünfte denk- und sichtbar zu machen.
Inwiefern schafft euer Projekt eine Verbindung zwischen digitalen Technologien und Demokratieförderung?