Safe im Netz
„Hey, hast du Lust auf ein geheimes Spiel?“ – solche Nachrichten bekommen Kinder und Jugendliche nicht selten in Games wie Roblox oder Fortnite. Was spielerisch beginnt, endet manchmal in Unsicherheit, Grenzüberschreitungen oder in echten Gefahren. Cybergrooming (die gezielte Anbahnung von sexuellem Missbrauch) und Cybermobbing sind keine Einzelfälle, sondern reale Herausforderungen im digitalen Alltag junger Menschen. Jedes 4. Kind/Jugendlicher wird Opfer von Cybergrooming und jeder 5. junge Mensch ist von Cybermobbing betroffen. Neben den Gefahren stehen Jugendliche vor der Herausforderung sich auszuprobieren und machen die ersten Erfahrungen beim Sexting, dem Austausch von erotischen Bilder, Nachrichten oder Videos. Doch geht das überhaupt sicher und wann mache ich mich damit strafbar? Mithilfe unseres Workshops „Safe im Netz“ werden Kinder, Jugendliche sowie pädagogische Fachkräfte zu diesen Themen geschult und können ihr eigenes Medienverhalten reflektieren. Gemeinsam werden sich Täter:innenstrategien angeschaut oder Chats besprochen. Die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen von ihren eigenen Erfahrungen zu erzählen und Fragen zu stellen. Unser kostenloser Workshop wird zum Beispiel in Jugendzentren, stationären Wohngruppen, im Ganztag oder in Kliniken angeboten.
Inwiefern stärkt euer Projekt Kinder und Jugendliche und Bezugspersonen in ihrem direktem Umfeld, z. B. Eltern, Großeltern und Lehrkräfte, dabei, sich sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen?
Cybermobbing: Wann wird aus Spaß Ernst? Wie erkennt man Cybermobbing und was kann man tun?
Cybergrooming: Welche Tricks nutzen Täter:innen, um das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen zu gewinnen?
Sexting: Was passiert mit Bildern, wenn sie erst einmal im Netz sind? Ist das Verschicken von Nacktbildern legal?