Generationendialoge: Mit- und voneinander Lernen
Künstliche Intelligenz, Desinformation und Filterblasen prägen zunehmend den Alltag von Kindern und Jugendlichen. Doch auch ältere Menschen sehen sich mit neuen Herausforderungen der digitalen Welt konfrontiert. Unsere Generationendialoge fördern deshalb den Austausch zwischen Jung und Alt und setzen bewusst auf intergenerationellen Diskurs auf Augenhöhe. Denn beide Perspektiven sind in einer demokratischen und inklusiven Gesellschaft unverzichtbar. In regelmäßigen Dialogveranstaltungen bringen wir beide Gruppen mit Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um ihre Stimmen im digitalen Diskurs sichtbar zu machen. So beleuchtet unsere kommende Veranstaltung „Nie allein? Nähe, Trost und Gefühle in Zeiten von KI“ kritisch die emotionale KI-Nutzung, ein Thema, das besonders junge und ältere Menschen betrifft, die häufiger soziale Isolation erleben. Können ChatGPT & Co wirklich helfen? Und wie können digitale Technologien tatsächlich dazu beitragen, Menschen einander näherzubringen und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken? Gemeinsam mit Expert*innen unterschiedlicher Fachrichtungen diskutieren wir psychologische und ethische Aspekte emotionaler KI und entwickeln eine reflektierte Haltung. Das Format der Generationendialoge hat sich vielfach bewährt und wurde bereits mit Gästen wie Kevin Kühnert, Armand Zorn sowie Fachleuten des ZVKI und iRights.Lab erfolgreich umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen der reflektierte, selbstbestimmte Medienumgang und der Austausch von Erfahrungen für einen nachhaltigen digitalen Wandel.
Inwiefern stärkt euer Projekt Kinder und Jugendliche und Bezugspersonen in ihrem direktem Umfeld, z. B. Eltern, Großeltern und Lehrkräfte, dabei, sich sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen?