Digitale Bürgerschaft
Wir unterstützen seit 2019 im Rahmen des Projektes „Digitale Bürgerschaft“ vor allem Eltern mit Migrations- und Fluchtgeschichte, damit sie ihre Kinder im digitalen Schulalltag kompetent begleiten können. Unsere 50 ehrenamtlichen Elternlots/-innen sprechen über 30 Familiensprachen und sind wichtige Brückenbauer zwischen Schule und Elternhaus.
Sie klären technische Fragen, erklären Datenschutzbestimmungen, unterstützen beim Beantragen und Einrichten digitaler Endgeräte und sensibilisieren für Themen wie Cybermobbing, Medienkonsum und den sicheren Umgang mit Daten. So befähigen wir Eltern, ihre Kinder in einer zunehmend digitalen Bildungswelt zu begleiten.
Neben individueller Beratung organisieren wir Elterncafés, Infoveranstaltungen, Sprechstunden an unseren Partnerschulen und Workshops mit unseren Kooperationspartnern für die Eltern (auch in den Familiensprachen) sowie Schulungen für unsere Ehrenamtlichen als Multiplikator/-innen. In enger Kooperation mit Schulen und kommunalen Partnern fördern wir digitale Teilhabe unabhängig von Sprachkenntnissen oder sozialer Herkunft der Familien. Unser Ziel: Eltern stark machen, um Bildungschancen zu sichern. Die hohe Nachfrage zeigt die Relevanz unseres Ansatzes. Mit zusätzlicher Förderung können wir unser Angebot ausbauen, weitere Fortbildungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen organisieren und so mit noch höherer Qualität noch mehr Familien erreichen.
„Digitale Bürgerschaft“ steht für Bildungsgerechtigkeit und digitale Teilhabe durch die Elternarbeit an den Schulen.
Inwiefern stärkt euer Projekt Kinder und Jugendliche und Bezugspersonen in ihrem direktem Umfeld, z. B. Eltern, Großeltern und Lehrkräfte, dabei, sich sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen?